Überlebenstipps Uni: Richtig lernen – aber wo? #3 | Die Hipster-Variante: Das Café

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Im Café lernen
Letzte Woche ging es um die Selbstdisziplinierten, die zuhause lernen können. Wem das aber nicht liegt und stattdessen einen Tapetenwechsel braucht, der kann versuchen in einem Café zu lernen.

Zwischen den Hipstern (entschuldigt bitte das Klischee) sieht man auch den ein oder anderen Studenten, der mit nur einem Kaffee ein paar Stunden Lernzeit absitzt.

Vorteile
–        Gemütlichkeit: Meist entscheidet man sich für
das Lieblingscafé, dementsprechend ist die Umgebung schon mal positiv besetzt.
Eine perfekte Grundlage!
–        Neutraler Ort: Das Café ist die Brücke zwischen der
eigenen Wohnung und der Uni. Es ist ein neutraler Ort, an dem du weder deine
Socken waschen musst, noch zwischen muffigen Büchern ausharren musst.
–        Andere sehen, dass du was tust: Manchmal braucht
man ein bisschen Bestätigung von außen. Wer möchte nicht, dass andere einen
selbst für ehrgeizig und strebsam halten? An einem öffentlichen Platz wie ein
Café kannst du dir selbst und anderen zeigen, dass du fleißig bist. Einfach
eine Kleinigkeit fürs Ego eben.
Nachteile
–        Quatschende Menschen – immer: Ja, das stetige
Stimmengewirr kann auch ein Vorteil sein. Spätestens aber wenn sich das Pärchen
am Nachbartisch lautstark verbal an die Gurgel geht, ist die Konzentration
dahin.
–        Räumlichkeiten: Die Räumlichkeiten in Cafés sind
für Lernutensilien nicht immer perfekt. Wer viele Sachen ausbreiten muss, hat
auf den kleinen Tischen meist keinen Platz dazu oder der anfangs noch so
bequeme Sessel wird beim Schreiben und Bearbeiten der Unterlagen zum
Folterinstrument.
–        Es kostet: Natürlich muss man bei jedem
Cafébesuch auch mindestens einmal etwas konsumieren. Wer sich nicht an den
bösen Blicken der Mitarbeiter stört, kann mit einem Kaffee natürlich mehrere
Stunden verbringen. Aber wer hält den vielen Köstlichkeiten schon die ganze
Zeit stand?
Möglichkeiten
–        Musik auf die Ohren: Um dem Stimmengewirr, den
sich liebenden und sich hassenden Pärchen zumindest auditiv zu entkommen, kann
sich natürlich mit Kopfhörern von der Außenwelt abschneiden.
Meine Erfahrung
…ist nicht vorhanden. Allerdings muss ich ganz ehrlich
sein, dass ich es auch gar nicht versuchen will. Ich möchte mich an einem
öffentlichen Ort nicht komplett mit Musik abschirmen, andererseits kann ich
mich aber auch nicht konzentrieren, wenn neben mir geredet wird. Denn ich kann
mit 100%iger Wahrscheinlichkeit sagen, dass das Gespräch am Nachbartisch immer
interessanter sein wird als mein Lernstoff. Ich bin einfach nicht der Typ
Café-Lerner.
Könnt ihr im Café lernen? Wenn ja, woran liegen für euch die Vorteile? Oder könnt ihr in einem Café auch nicht lernen? Ich bin gespannt über eure Erfahrungen!

Schau dir gern auch die anderen Artikel zu diesem Thema an:
Teil 1: Einleitung
Teil 2: Für Selbstdisziplinierte: Zuhause
Teil 4: Der Klassiker: Die Uni

Hört nebenbei das Album Talking Is Hard von Walk The Moon
– missmoere
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