Filofax Organisation fürs Studium | Studienverlaufsplan

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Da ich so gar nicht nach Studienverlaufsplan studiere, muss ich unbedingt im Auge behalten, welche Veranstaltungen ich schon belegt habe und wo noch eine Prüfung aussteht. In meinem Filofax befindet sich diese Übersicht in der Rubrik Organisation und gehört definitiv zu den wichtigsten Einlagen in meinem System. Eigentlich handelt es sich dabei um euren persönlichen Studienverlaufsplan mit den genauen Titeln der jeweiligen Veranstaltungen und des entsprechenden Moduls. Dazu kommt auch die Prüfungsart und weitere elementar wichtige Elementen, die ich euch in diesem Artikel genauer vorstellen möchte.

Das Studium planen mit Modulhandbuch und Prüfungsordnung

Um das Studium oder auch nur das nächste Semester – bestenfalls richtig und effektiv – zu planen, muss man sich erstmal mit dem Modulhandbuch bzw. der Prüfungsordnung seines Studienfach bzw. Studiengangs beschäftigen.

Im Modulhandbuch befindet sich meist ein empfohlener Studienverlaufsplan, an dem man sich orientieren kann und sollte. Besonders wenn Veranstaltungen aufeinander aufbauen, ist es wichtig einen Überblick über die Veranstaltungsvoraussetzungen zu haben. Ansonsten kann es später passieren, dass man plötzlich ein oder sogar zwei Semester hinterherhinkt.

In der Prüfungsordnung findet man sämtliche Voraussetzungen, um am Ende den Abschluss machen zu können: Anzahl der benötigten Credit Points und in welchen Bereichen diese erreicht worden sein müssen, etc. Entweder darin oder auch im Modulhandbuch sind auch die entsprechenden Zwischenprüfungen und deren Art genannt. In geisteswissenschaftlichen Studiengänge sind z.B. Hausarbeiten verbreiteter als Klausuren.

Kurz: Du solltest klären, was genau in welchem Semester mit welcher Anforderung abgeschlossen werden muss.

Stundenplan

Hat man sich einmal durchgekämpft, verkürzt es das Stundenplanerstellen in jedem Semester immens. Gerade musste ich mir auch wieder einen Stundenplan für das kommende Semester erstellen. Trotz erster Verwirrung, was die Kursangebote anging, habe ich gerade mal 35 Minuten gebraucht. Ich wusste eben genau, was ich belegen muss. Da blieb nur noch die Entscheidung, welche Themen ich bevorzuge und zu welchen Uhrzeiten ich diese belege.

Wenn Du eine genaue Beschreibung möchtest, wie man schnell und effizient einen Stundenplan erstellt, lass es mich in den Kommentaren wissen!

Nach meinem Nebenfachwechsel habe ich gemerkt, dass so eine Übersicht nicht für jedes Fach gleich aussehen muss. Die Informationen, die ich brauche bzw. die für mich relevant sind, variieren zwischen Germanistik und Informationswissenschaft stark. Daher stelle ich dir beide Versionen vor:

Variante 1: Germanistik

Da ich in Germanistik nicht mehr viel machen muss, ist diese Übersicht recht einfach gehalten.

Filofax Organisation

Unterteilt nach den vier Fachrichtungen (FR) in der Germanistik, habe ich die dazugehörigen Module bzw. Modulbezeichnungen angegeben, unter denen ich die entsprechenden Kurse im Vorlesungsverzeichnis finde. Denn dass BM I jetzt Sprachwissenschaft oder Literaturwissenschaft ist – wer soll sich das schon merken? Also weiter geht’s mit dem Veranstaltungstitel, damit ich weiß, ob das Goethe-Seminar als Einführungsseminar oder als Grundseminar angerechnet wird.
Die wahrscheinlich wichtigste Spalte allerdings ist, die BN da?-Spalte. Denn an unserer Uni geht nichts digital, stattdessen muss man sich für jede bestandene Veranstaltung einen Papier-Wisch abholen. Der heißt bei uns Beteiligungsnachweis oder eben kurz BN. Früher hieß das Ding einfach „Schein“, aber das war den Verantwortlichen wohl zu einfach. Dementsprechend muss ich abhaken können, ob ich mir dieses Stück Papier schon abgeholt habe oder nicht.

Variante 2: Informationswissenschaft

Da Informationswissenschaft ganz anders aufgebaut ist und ich zudem noch verkürze, muss ich erst recht wissen, was ich wann belege. Denn das, was ich da mache, hat nur noch rudimentär etwas mit dem zu tun, was im Studienverlaufsplan steht.

Filofax Organisation

Hier stehen die Modulbezeichnungen direkt am Anfang (das hab ich einfach aus dem Studienverlaufsplan entnommen, hat also keine tiefere Bedeutung).
Die zweite Spalte aktualisiere ich jedes Semester. Das hat mehrere Gründe. Zum Einen ist es ähnlich wie in der Germanistik – ich habe keine Ahnung, ob Facebook-Forschung ein Basis-, Aufbau-, oder Projektseminar ist. Zum Anderen stimmen z.T. die Modulbezeichnungen mit dem Modulhandbuch und dem Vorlesungsverzeichnis nicht überein. Deswegen rate ich dazu, lieber eine Spalte mehr mit mehr Informationen hinzuzufügen, denn dann bist Du auf der sicheren Seite.
In der Spalte AN hake ich ab, ob ich mich dazu schon im Vorlesungsverzeichnis angemeldet habe. Da variieren dieses Semester die Anmeldefristen – für mich – total willkürlich. Deswegen auch diese Spalte.

AP/BN steht für die Prüfungsart, d.h. reicht ein BN oder muss/will ich in diesem Seminar eine (Modul-)Abschlussprüfung schreiben.
In der nächsten Spalte trage ich dann ein, was ich machen muss, um den entsprechenden Kurs zu absolvieren. Referat, Essay, Blogeintrag – alles mit Angaben wie lange bzw. wie viele Wörter gefordert werden.
DONE bedeutet einfach, ob ich das unter Was? Geforderte schon abgegeben habe. Ganz wichtig, weil ich z.T. überhaupt keine Abgabefristen habe – was natürlich sehr gefährlich ist!

Hast Du noch Fragen zu diesem System?
Machst Du sowas auch oder studierst Du einfach drauf los?
Deine Erfahrungen würden mich sehr interessieren, also ab damit in die Kommentare!

Lauscht dem Album Echos von Massendefekt.

– missmoere

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