Studenten ABC – D wie Dozenten

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Dozenten im Studium sind das, was die Lehrer früher in der Schule waren: Lehrende eben.
Im Gegensatz zu Lehrern, gibt es bei Dozenten an der Uni allerdings unterschiedliche Qualifikationen – vom Masterstudent bis zum Professor ist alles dabei.

Was sich jetzt aber hinter den ganzen kruden Bezeichnungen versteckt, erzähle ich dir jetzt.

Wissenschaftliche Mitarbeiter

Diese Gruppe ist die mit der größten Spannweite an wissenschaftlichen Qualifikationen. Wissenschaftliche Mitarbeiter (WissMits) sind – banal gesagt – Wissenschaftler in Ausbildung. Sie arbeiten an Forschungsprojekten mit und übernehmen dabei die Lehre in Veranstaltungen wie Übungen oder Seminare. Übungen werden sogar schon von Masterstudenten übernommen, die als wissenschaftliche Hilfskraft angestellt sind.
Zu den WissMits gehören aber auch z.B. Absolventen, die auf ihre Promotion (Doktortitel) oder schon auf ihre Habilitation (Professorentitel) hinarbeiten.

Professoren

Die Professoren sind die Bosse in der Lehre. Sie haben den höchsten Titel inne und oftmals auch einen eigenen Lehrstuhl, d.h. einige Mitarbeiter unter sich. Das hat er sich nach der Promotion und Habilitation aber auch verdient. Allerdings wird er erst mit dem Ruf an eine Universität zum „richtigen“ Professor.
Kleine unkonventionelle Umwege gibt es aber sogar hier. Aber das ändert nichts am Boss-Status des Titels.

Privatdozent

Hat der „Professor“ nämlich noch keinen Ruf einer Universität erhalten, nennt man ihn Privatdozent. Er ist also hoch ausgebildet, arbeitet aber freiberuflich.

Lehrbeauftragte

Lehrbeauftragte arbeiten bloß auf Honorarbasis für Universitäten. Die Qualifikationen dafür sind je nach Veranstaltungsart ganz unterschiedlich. So hatte ich z.B. schon einmal einen Redakteur einer deutschlandweit publizierten Tageszeitung als Dozent, der uns beigebracht hat, wie man journalistische Artikel korrekt verfasst.

Mit welcher Art Dozent hast Du am meisten zu tun?

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– missmoere

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