DIY: Katzenspielzeug – Die Katze günstig beschäftigen

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Besonders Besitzer einer kleinen, jungen und viel zu aktiven Katze, fragen sich regelmäßig: Was kann ich meiner Katze noch bieten? Wie halte ich die Kleinen (und natürlich auch die Großen) beschäftigt?

Zira, die Pfotenaffine

Meine kleine Rabaukenkatze ist mittlerweile etwas über zwei Jahre alt. Damit gilt sie zwar als junge Erwachsene, allerdings benimmt sie sich immer noch wie ein bockiger Teenager und die wollen beschäftigt werden – auch wenn sie das nicht zugeben würden.
Zira reagiert nämlich mittlerweile herzlich wenig auf die klassischen Katzenspielzeuge wie (klappernde) Mäuse und Bälle, Spielzeugangel und Stofftierchen mit CatNip. Deswegen musste irgendwann etwas Neues her. Diesmal aber etwas, das auch zu ihr passt. Um also herauszufinden, was Madame liegt, bleibt nur eins: Beobachten!

Das Auffälligste an Ziras Verhalten ist definitiv, dass sie alles mit den Pfoten macht. Meine bisherigen Katzen haben Türen immer mit dem Kopf aufgedrückt, Zira fummelt sie mit den Pfoten auf. Ein Glas Mineralwasser? Erst einmal die Pfote rein und sie dann ablecken. Als Kitten hat sie das auch mit ihren Nassfutter gemacht. Auch den Weg in alle Pappkartons hat sie sich mit ihren Pfoten erarbeitet.
Kurz: Sie braucht etwas, das ihre Pfotenmotorik fördert und fordert ohne sie zu langweilen.

Katzenspielzeug und Intelligenzspielzeug aus dem Tierbedarf

Natürlich gibt es in sämtlichen Läden für Tierbedarf genug Auswahl, die für Zira treffend wäre.
Darunter sind Beschäftigungsspielzeuge, bei denen die Katze einen (Plastik-)Ball durch (Plastik-)Röhren führen soll oder einfach Federn auf Spiralen. Die meisten Sachen sind allerdings mindestens genauso lieblos wie sie langweilig sind.
Die Intelligenzspielzeuge dagegen fand ich schon interessanter, obwohl alle eigentlich ganz simpel aufgebaut waren. Die Katze muss unter erschwerten Bedingungen versuchen an Futter zu kommen. Aber mindestens 20€ für einen hügeligen Haufen Plastik? Ich bin eine arme Studentin. Das musste also günstiger gehen.

Katzenspielzeug selber machen: Günstig, einfach und effektiv

Mittlerweile habe ich zwei super einfache Methoden gefunden, die Katze vor eine ähnliche Herausforderung zu stellen wie die Plastikvorbilder.

Die simpelste Version zuerst: Viele sind ja Fans von Kosmetik- oder Taschentücher aus diesen hübschen, dekorativen Boxen. Die sind aber nur so lange hübsch bis sie leer sind. Genau dann können wir sie aber für unsere Katze verwenden. In die leere Box nun einfach Trockenfutter oder andere Katzenleckerli füllen – fertig.

Es ist egal, ob die Box flach und rechteckig (geringster Schwierigkeitsgrad) oder würfelförmig (erhöhter Schwierigkeitsgrad) ist. Wichtig dabei ist allerdings, dass der Schlitz bzw. die Öffnung nicht allzu breit ist, damit die Mietze sich auch anstrengen muss.

Wenn das aber für Deine Katze zu einfach (geworden) ist, habe ich noch eine Idee für Profi-Katzen.

Mit Klorollen und Pappkarton zur perfekten Beschäftigung.

Ich habe einen Karton der letzten größeren Online-Bestellung genommen und ihn mit senkrecht aufgestellten, leeren Klorollen gefüllt. So entsteht eine wabenartige Struktur, bei der die Katze tief wühlen muss, um an ihr Futter zu kommen.

Zira hat dabei zwei Herangehensweisen. Entweder sie greift mit der Pfote hinein, packt sich das Leckerli und holt es sich raus oder sie fummelt einfach die Klorollen selbst raus und schafft sich genug Platz, um den Kopf rein zu stecken. Aber egal wie sie es macht, sie ist beschäftigt – und zwar jeden Tag aufs Neue.

Es dauert nicht lange, dann sieht es so aus.

Wie beschäftigst Du deine Katze? Hast Du Tipps auf die dich deine Katze gebracht hat?

Sammelt jetzt wieder die verstreuten Klorollen auf
– missmoere

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