Anleitung für Ombre Nails | Blaue Essie Ombre Nägel | Nailart #01

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Ich bin ein großer Fan von Ombre Nails, nur leider fehlt mir oftmals die Geduld bzw. die Zeit dazu. Jetzt habe ich es aber seit langem mal wieder geschafft und möchte dir dabei auch erklären, wie ich die Farbverläufe auf meine Nägel bringe.


Verwendet habe ich dafür (v.l.n.r.) cocktail bling, suite retreat und apres-chic von Essie.

Schritt 0 | Farbauswahl

Für den Farbverlauf der Ombre Nails braucht man offensichtlich mehr als eine Farbe. Ich nutze meist 2-3 Farben – das würde ich auch dir empfehlen. Mehr als drei passen meiner Meinung nach nicht so auf den Nagel, dass jede Farbe auch schön zur Geltung kommt. Wenn Du allerdings ein Gegenbeispiel hast, kannst du gerne deinen Blogbeitrag unten in den Kommentaren verlinken! Ich freue mich immer über neue Inspirationen und Gegenargumente.

Schritt 1 | Hellste Farbe

Zuerst habe ich die hellste Farbe – in diesem Fall cocktail bling – ganz normal auf den ganzen Nagel aufgetragen und gut trocknen lassen. Selbst wenn Du eine nicht sehr deckende Farbe verwendest, reicht meistens eine Schicht des Lackes, denn später kommt die hellste Farbe ebenfalls wieder zum Einsatz. Vor allem, wenn Du es nicht magst, viele Schichten Lack auf den Nägeln zu tragen, solltest du die zweite Schicht definitiv weglassen. Da ich oftmals nicht dazu komme, am gleichen oder folgenden Tag den Farbverlauf aufzutragen, verwende ich sicherheitshalber noch einen Top Coat. Ich mag nämlich viele Lackschichten.

Schritt 2 | Der Schwamm

Ich verwende immer die Präzisions-Make-Up-Schwämmen von ebelin, denn die haben schon die perfekte Form und können durch die unterschiedlichen Oberflächen auch öfter genutzt werden. Alternativ kann man sich aber auch ein Stück aus einem Tafelschwamm, Topfreiniger-Schwamm etc. rausschneiden. Dabei muss es nicht unbedingt absolut gerade sein – den auch Unregelmäßigkeiten können tolle Effekte entstehen lassen!

Schritt 3 | Tupfen

Auf die Kante das Schwämmchen habe ich dann die Farben in der Reihenfolge aufgetragen, die ich auf dem Lack haben möchte. Dabei ist die Farbe, die außen am Rand ist, diejenige, die später am Nagelbett ist, so vermeidest Du unnötige Schmierereien auf dem Finger. Vergiss dabei aber nicht die Grundfarbe, die Du bei Schritt 1 aufgetragen hast, damit der Verlauf eben auch zur hellsten Farbe gleichmäßig verläuft.
Die breite der Streifen hängt natürlich von der Anzahl deiner Farben und der Größe deines Nagels ab. Einfach mal rumprobieren! Aber trag nicht zu viel Farbe auf den Schwamm auf – lieber öfter tupfen als später überschüssigen Lack auf dem Nagel zu haben.
Mit minimalen Hin- und Her-Bewegungen wird der Schwamm auf den Nagel getupft. Das kann je nach Intensität der Farbe schon mal ca. 3-5 Mal neue Farbaufnahme bedeuten.

Schritt 4 | Top Coat

Da durch das Tupfen der Lack eher uneben aufgetragen wird, kann ich einen Top Coat an dieser Stelle nur empfehlen. So bekommen eure Ombre-Kreationen ein richtig tolles Finish – egal ob high shine oder matt.

Ich hoffe, dass dir diese kleine Anleitung gefallen hat! Wie oben schon erwähnt, kannst Du mir gern einen Blogbeitrag von dir oder jemandem, den Du mir empfehlen kannst, in den Kommentaren verlinken!
Natürlich interessiert mich auch deine Meinung zu meinen Ombre-Nägeln! Wäre das etwas für dich? Auch damit gern in die Kommentare.

Geht jetzt in die Stadt auf Jagd nach einem Moleskin und eventuell interessanten Yankee Candle Düften.
– missmoere

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2 Responses
  • Cristin S.
    Mai 7, 2016

    Ich mag solche Ombre Nails sehr gerne, allerdings kriege ich es selber nicht hin. Habe es aber auch erst einmal probiert und gleich wieder aufgegeben. ^^
    Liebe Grüße,

    Cristin

    • moere
      Mai 7, 2016

      Bei mir hat es auch ein paar Versuche gebraucht bis ich den Dreh raus hattt. Hier gilt leider auch: Übung macht den Meister 😉

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